Die Evangelische Berufsschule des Rauhen Hauses.

Profil

Als evangelische Schule richten wir unser Handeln am christlichen Menschenbild aus. Dies bedeutet für uns, dass wir jeden Menschen als eine eigenständige und einzigartige Persönlichkeit ansehen. Dazu gehört auch ein konstruktiver Dialog mit Andersdenkenden und Andersglaubenden.

Neue Herausforderungen

Wir wollen, dass Pflegekräfte den hohen Anforderungen der Praxis gerecht werden und für ihren Beruf qualifiziert sind. Doch diese Praxis verändert sich kontinuierlich und kann wesentlich von den Pflegekräften mitgestaltet werden. Wir legen daher Wert auf einen Unterricht, der die heutige Situation kritisch reflektiert und Veränderungen hinterfragt. Wir halten es für wichtig, dass Pflegekräfte die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, sich immer wieder auf neue berufliche Anforderungen einzustellen.

Den Menschen als Ganzes sehen

Wir wollen, dass alte Menschen als ganze Persönlichkeit gesehen und gepflegt werden. Dazu brauchen Pflegekräfte Kenntnisse und Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, pflegerische Maßnahmen fachgerecht durchzuführen. Ebenso benötigen sie aber auch ausgeprägte soziale Fähigkeiten, die sie in die Lage versetzen, in komplexen Situationen mit pflegebedürftigen alten Menschen, deren Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen, Therapeuten, Ärzten, Vorgesetzten und allen anderen an der Pflege direkt oder indirekt Beteiligten konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Haltung entwickeln

Oft sind Pflegekräfte darüber hinaus unerwarteten Belastungen ausgesetzt oder mit Grenzsituationen des Lebens konfrontiert. Aus diesem Grunde unterstützen wir Auszubildende und Pflegekräfte dabei, auch ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Sie sollen eine Haltung entwickeln, in der sie das Alter als eine sinn- und wertvolle Lebensphase wahrnehmen, sowie die Selbstständigkeit und Kompetenzen der pflege- und hilfsbedürftigen alten Menschen erkennen und fördern.

Unser Leitbild kann in der Anlage eingesehen werden.